{"id":48,"date":"2024-12-31T22:40:00","date_gmt":"2024-12-31T22:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/revolution-und-quark.de\/?p=48"},"modified":"2025-02-04T22:41:08","modified_gmt":"2025-02-04T22:41:08","slug":"vw-kampfloser-lohnverzicht-mit-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/revolution-und-quark.de\/?p=48","title":{"rendered":"VW: Kampfloser Lohnverzicht mit Folgen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die IG Metall stellt den Tarifabschluss bei VW als Erfolg dar. Die vom Vorstand verk\u00fcndeten Maximalziele \u2013 Schlie\u00dfung von drei Werken, betriebsbedingte K\u00fcndigungen, Senkung des Monatsentgelts um 10-20% \u2013 sind laut der Vereinbarung vom 20. Dezember abgewendet. Doch das ist nur die taktische Oberfl\u00e4che \u2013 strategisch haben die Verantwortlichen von IGM und Betriebsrat den VW-Kolleg*innen und der gesamten arbeitenden Klasse&nbsp; eine Niederlage organisiert, die Nachwirkungen haben wird.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Inhaltlich haben sich Vorstand und Aktion\u00e4r*innen durchgesetzt: 35.000 Arbeitspl\u00e4tze werden bis 2030 \u201csozialvertr\u00e4glich\u201d abgebaut \u2013 mit Fluktuation, Abfindungen und Altersteilzeit. Besch\u00e4ftigte bezahlen f\u00fcr die Vernichtung ihrer eigenen Jobs mit Lohnverlusten von faktisch 10-15%.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kampfkraft der Besch\u00e4ftigten wurde nicht eingesetzt, sondern nur zart angedeutet, es gab nicht einmal einen ganzt\u00e4gigen Warnstreik, ganz zu schweigen von dem angedrohten&nbsp;<em>\u201cArbeitskampf, den die Bundesrepublik so seit Jahrzehnten nicht erlebt hat\u201d<\/em>&nbsp;(Torsten Gr\u00f6ger, IGM-Bezirksleiter Hannover). Das Ergebnis ist demnach nicht gepr\u00e4gt durch die Macht der Arbeitenden, sondern von den Profitinteressen der Anteilseigner*innen; lediglich ged\u00e4mpft durch die Ma\u00dfgabe, die Ruhe in den Betrieben zu bewahren und die Produktion nicht zu unterbrechen \u2013 ein Ziel, was von der IGM- und BR-F\u00fchrung offensichtlich geteilt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>VW ist nicht irgendein Betrieb, sondern ein Symbol f\u00fcr \u201cSozialpartnerschaft\u201d, sichere Arbeitspl\u00e4tze und gute L\u00f6hne. Das wurde von der Konzernleitung aufgek\u00fcndigt. Der Einstieg in Lohnverzicht und Arbeitsplatzvernichtung wurde erreicht, abgesichert durch die Unterschrift der IGM, die damit die Besch\u00e4ftigten zur Ruhe verpflichtet. Dass das kampflos geschehen ist, ermutigt die Bosse im ganzen Land \u2013 wenn das bei VW geht, funktioniert die Erpressung bei weniger gut organisierten Betrieben erst recht. Diese Lehre werden die Konzernchefs und ihre politischen Vertreter*innen \u00fcberall verbreiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">10-15% Lohnverlust<\/h2>\n\n\n\n<p>Der VW-Betriebsrat nennt es&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.igm-bei-vw.de\/fileadmin\/IGM_bei_VW\/Bildergalerien\/2023\/EXTRABLATT_Haustarifabschluss_Dezember_2024_final.pdf\"><em>\u201csolidarisch erwirkter Erhalt aller Standorte samt Zukunftsperspektiven\u201d<\/em><\/a>. Man k\u00f6nnte auch sagen: Die Kolleg*innen bezahlen selbst daf\u00fcr, dass sie nicht entlassen, sondern dass bis 2030 35.000 Arbeitspl\u00e4tze \u201csozialvertr\u00e4glich\u201d vernichtet werden. Sie bezahlen daf\u00fcr, dass VW weniger ausbildet \u2013 650 statt 1150 j\u00e4hrlich \u2013 und die kommenden Generationen dort keine sicheren Arbeitspl\u00e4tze mehr finden. Sie verzichten auf Tausende Euros im Jahr, um VW f\u00fcr die Aktion\u00e4r*innen profitabel zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grundlohn wird nicht pauschal gesenkt, daf\u00fcr werden Urlaubsgeld und Mai-Bonus zun\u00e4chst gestrichen und ab 2026 schrittweise wieder ausbezahlt. Die in der allgemeinen Tarifrunde Metall und Elektro ausgehandelten 5% plus werden \u00fcbernommen, aber sechs Jahre lang nicht ausgezahlt, sondern gehen in einen Topf zur \u201cBesch\u00e4ftigungssicherung\u201d \u2013 f\u00fcr den&nbsp;<em>\u201c(Teil-) Entgeltausgleich f\u00fcr Arbeitszeitreduzierung bei Personal\u00fcberh\u00e4ngen und erweiterte Altersregelungen.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kolleg*innen in den Entgeltstufen 8, 13 und 17 (diese Beispiele nennt der BR) verlieren somit auf das Jahr 2025 gerechnet jeweils rund 3800 Euro. Auch im Jahr 2029 liegt der Lohn noch \u00fcber 2000 Euro unter dem eigentlich f\u00fcr 2025 berechneten Einkommen. Die Arbeitszeit wird von 34 auf 35 Stunden verl\u00e4ngert (!), daf\u00fcr gibt es einen teilweisen Lohnausgleich in H\u00f6he von ca. 13 bis 18 Euro brutto pro Stunde, unabh\u00e4ngig von der Eingruppierung. Die Kolleg*innen bezahlen ihre erzwungene Arbeitszeitverl\u00e4ngerung ebenso selbst wie das k\u00fcrzere Arbeiten, das von den Betriebsleitungen verf\u00fcgt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem Papier&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/VW-Weihnachtwunder2024.pdf\"><em>\u201eWeihnachtswunder oder blaues Wunder bei VW: Eine erste Einsch\u00e4tzung und Schlussfolgerung zum VW Tarifergebnis\u201d<\/em><\/a>&nbsp;schreiben die VW-Kollegen Lars Hiersekorn (Braunschweig) und Thorsten Donnermeier (Kassel) sowie der Aktivist Tobi Roswog von einem Lohnverzicht&nbsp;<em>\u201cdurch die Hintert\u00fcr\u201d<\/em>&nbsp;von 10 bis 15%.<\/p>\n\n\n\n<p>Die IGM bezeichnete die Pl\u00e4ne des VW-Vorstandes als \u201cHorrorszenario\u201d, das verhindert werden konnte. Dass mit diesem Szenario m\u00f6glicherweise \u201cEntsetzen\u201d (= Horror) erzeugt werden sollte, um alle weniger schlimmen Szenarien als ertr\u00e4glich und eher akzeptabel erscheinen zu lassen, verschweigt die IGM.<\/p>\n\n\n\n<p>VW ist kein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen kurz vor der Pleite. 2023 hat VW 18 Milliarden Euro Nettogewinn gemacht, 4,5 Milliarden wurden an die Anteilseigner*innen ausgesch\u00fcttet, allein 2 Milliarden an die Porsche-Pi\u00ebch-Familie. Der Konzern verf\u00fcgt \u00fcber 147 Milliarden Euro Gewinnr\u00fccklagen. Auch 2024 war profitabel, in den ersten drei Quartalen wurde ein Gewinn nach Steuern von 9 Milliarden Euro erreicht. Der \u201cHorror\u201d wurde erzeugt, um eine h\u00f6here Rendite durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vor\u00fcbergehendes Problem?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Erz\u00e4hlung der IGM ist, dass die Krise von VW und der deutschen Autokonzerne \u00fcberwunden werden kann, wenn die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Elektro-Mobilit\u00e4t stimmen, wenn der Staat Ladeinfrastruktur und Kaufanreize zur Verf\u00fcgung stellt. Lohnverzicht und Arbeitsplatzvernichtung w\u00e4ren dann nur vor\u00fcbergehende Probleme. Das ist keine realistische Perspektive. Selbst wenn die deutschen Konzerne in der Lage sind, den technischen Vorsprung z.B. der chinesischen Autohersteller aufzuholen und konkurrenzf\u00e4hige Produkte anbieten, bedeutet die volle Umsetzung der E-Mobilit\u00e4t massiven Arbeitsplatzabbau. F\u00fcr ein E-Auto werden schlicht weniger Arbeiter*innen gebraucht als f\u00fcr einen Verbrenner. Zudem ist die auf den Export orientierte deutsche Industrie h\u00e4rter als die Industrie anderer L\u00e4nder von der Blockbildung, Handelshemmnissen und Decoupling mit Folgen f\u00fcr Energiekosten und Rohstoff-Beschaffung betroffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit und ein bisschen staatliche E-Mobilit\u00e4ts-F\u00f6rderung schaffen diese Probleme nicht aus der Welt. Daher sind auch nicht alle Werke gesichert, wie es VW-Betriebsrat in seiner Publikation \u201cMitbestimmen\u201d behauptet.&nbsp;<em>\u201cWolfsburg \u2026 wird umgebaut und&nbsp; ist ab 2029 bereit f\u00fcr mehrere SSP-Flaggschiffe rund um den ID.Golf.\u201d<\/em>&nbsp;Doch zun\u00e4chst geht die Golf-Produktion nach Mexiko. Ob 2029 die \u201cFlaggschiffe\u201d segeln oder mehr Arbeitspl\u00e4tze abgebaut werden, steht in den Sternen.<\/p>\n\n\n\n<p>Osnabr\u00fcck l\u00e4uft bis Sp\u00e4tsommer 2027.&nbsp;<em>\u201cDar\u00fcber hinaus ist es Ziel, eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive f\u00fcr den Standort zu entwickeln.\u201d&nbsp;<\/em>Im Klartext: 2027 ist Schluss mit Autoproduktion in Osnabr\u00fcck, vielleicht \u00fcbernimmt jemand anders das Werk. H\u00f6rt es sich so an, wenn eine Werksschlie\u00dfung ausgeschlossen ist? \u00c4hnlich klang es bei Ford bez\u00fcglich des Werkes in Saarlouis, das bis Ende 2025 seinen Tod auf Raten erlebt. Die Produktion in der \u201cGl\u00e4sernen Manufaktur\u201d in Dresden \u2013 bisher 6000 Autos j\u00e4hrlich \u2013 wird Ende 2025 definitiv eingestellt. Das angek\u00fcndigte \u201calternative Gesamtkonzept\u201d klingt vor allem nach hei\u00dfer Luft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Garantie f\u00fcr die Werke und der Ausschluss betriebsbedingter K\u00fcndigungen gilt nur bis Ende 2030. Bis dahin wird VW eine ausged\u00fcnnte Belegschaft haben. Viele Kolleg*innen werden vom Lohnverzicht frustriert sein. Die IGM wird weniger Mitglieder haben. Ein erneutes \u201cHorrorszenario\u201d tr\u00e4fe wahrscheinlich auf eine Belegschaft mit geringerer Kampfst\u00e4rke als heute.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Produktion gesellschaftlich organisieren<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die IG-Metall-F\u00fchrung und die meisten Betriebsr\u00e4te der gro\u00dfen Konzerne k\u00f6nnen sich kein anderes Modell vorstellen als die Produktion f\u00fcr den Profit der Aktion\u00e4r*innen und in Konkurrenz zueinander zu organisieren. In guten Zeiten fallen dabei ordentliche L\u00f6hne und ertr\u00e4gliche Arbeitsbedingungen f\u00fcr die (Stamm)-Belegschaften ab und die IGM pr\u00e4sentiert sich stolz als Vermittler. Wenn es h\u00e4rter wird und die Bosse Druck machen, dann bestimmt man als Gewerkschaft und BR den Abbau mit und vermittelt dies den Kolleg*innen, mit ernster Miene und dem erleichterten Seufzer, Schlimmeres verhindert zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten versch\u00e4rfter Konkurrenz und einem dabei strukturell schwierig aufgestellten deutschen Kapitalismus f\u00fchrt dieses Vorgehen zur permanenten Verschlechterung von L\u00f6hnen, Arbeitsbedingungen und zur Aush\u00f6hlung der gewerkschaftlichen Kampfkraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Gewerkschafter*innen sollten das Ruder herumrei\u00dfen: Wie w\u00e4re es, wenn nicht das Profitinteresse bestimmt, was wo produziert wird, sondern der gesellschaftliche Bedarf? Die gro\u00dfe Zeit des deutschen Autos ist vorbei. Doch die Qualifikation der Besch\u00e4ftigten wird ben\u00f6tigt \u2013 zum Beispiel, um einen funktionierenden \u00f6ffentlichen Verkehr aufzubauen, mit Bussen, Bahnen, Car Sharing. K\u00f6nnen in VW-Fabriken Bahnen gebaut werden? Vielleicht, das wissen die Kolleg*innen dort am Besten. Busse k\u00f6nnen gewiss produziert werden, nat\u00fcrlich auch die ben\u00f6tigten kleineren E-Autos.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung dar\u00fcber darf nicht den Bossen \u00fcberlassen werden. N\u00f6tig ist eine Diskussion in den Betrieben, in den Gewerkschaften und in der Klimabewegung dar\u00fcber, welche Produkte wir brauchen. Konzerne wie VW und Ford sollten in \u00f6ffentliches Eigentum \u00fcberf\u00fchrt werden, unter demokratischer Kontrolle der Besch\u00e4ftigten und der gesamten Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir in die Geschichtsb\u00fccher und erinnern uns an die IG Metall von 1984: die Antwort auf den Arbeitsplatzabbau durch Krise und Automatisierung war damals die Forderung nach Arbeitszeitverk\u00fcrzung f\u00fcr alle bei vollem Lohnausgleich, konkret die 35-Stunden-Woche. Diese Antwort ist auch heute noch richtig: wenn es \u00dcberkapazit\u00e4ten gibt, muss die Arbeit auf alle verteilt werden, ohne Lohnverlust, finanziert durch die Profite der vergangenen Jahre, welche die Kolleg*innen durch ihre Arbeit erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fchrung der IG Metall lebt in einer Phantasiewelt (oder verbreitet bewusst Unsinn), wenn sie uns erz\u00e4hlt, die technische Aufholjagd der Autokonzerne und eine umfassende staatliche F\u00f6rderung der E-Mobilit\u00e4t w\u00fcrden die Lage grundlegend \u00e4ndern. Nat\u00fcrlich wollen die Konzerne im internationalen Konkurrenzkampf erfolgreich sein. Doch sie werden das auf Kosten der Besch\u00e4ftigten durchsetzen. Wer die Arbeitspl\u00e4tze und die Einkommen der Kolleg*innen und damit auch die gewerkschaftliche Kampfkraft der Arbeiter*innenklasse wirklich verteidigen will, muss diese Illusionen absch\u00fctteln und sich der Realit\u00e4t stellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>W\u00e4re mehr drin gewesen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>IG Metall und Betriebsr\u00e4te bei VW haben nicht versucht zu k\u00e4mpfen. Daher bleibt die Frage offen, was durch einen Streik m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. H\u00e4ufig weisen Gewerkschaftsfunktion\u00e4r*innen darauf hin, dass \u201cdie Basis\u201d schwerer als fr\u00fcher zu mobilisieren sei. Tats\u00e4chlich f\u00fchrt ein Vorgehen wie bei VW zur Schw\u00e4chung der Kampfkraft. Die Besch\u00e4ftigten trauen der IGM weniger zu, den Kampf zu f\u00fchren. Sie ahnen, dass Aufrufe zu Warnstreiks oft nur dazu dienen, \u201cDampf abzulassen\u201d und eine Einigung vorzubereiten. Sie verlieren das Vertrauen in die eigene Kraft. Es gibt weniger aktive Vertrauensleute. Das erm\u00f6glicht \u2013 z.B. in den Daimler-Werken rund um Stuttgart \u2013 rechtsextremen Kr\u00e4ften, in den Betrieben zu agieren. Sie n\u00e4hren sich von Entt\u00e4uschung und Kampfverzicht der IGM wie L\u00e4use vom Blut, verst\u00e4rken Frustration und Inaktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist dringend n\u00f6tig, in der IGM und anderen DGB-Gewerkschaften f\u00fcr einen klassenk\u00e4mpferischen Kurs zu streiten. Die Ergebnisse der Tarifrunden in der Metall- und Elektroindustrie und bei VW m\u00fcssen ausgewertet, die dramatische Lage bei Ford K\u00f6ln und vielen Zulieferern muss jetzt diskutiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Papier von Hiersekorn, Donnermeier und Roswog bietet einen Ansatz daf\u00fcr. Die Kollegen schreiben:&nbsp;<em>\u201cUnser Kampf geht weiter und dar\u00fcber hinaus. Wir nehmen den Angriff vom Kapital auf uns alle nicht hin. Wir nehmen jetzt die Dinge selbst in die Hand.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In der&nbsp;<a href=\"https:\/\/vernetzung.org\/category\/news\/\">Vernetzung f\u00fcr k\u00e4mpferische Gewerkschaften (VKG)<\/a>&nbsp;versammeln sich Kolleg*innen, die f\u00fcr einen anderen Kurs der Gewerkschaften eintreten. Diese und weitere Ans\u00e4tze m\u00fcssen entwickelt werden, die IGM muss repolitisiert, die Debatte in Mitgliederversammlungen, VL-Strukturen und in B\u00fcndnissen intensiviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die IG Metall stellt den Tarifabschluss bei VW als Erfolg dar. Die vom Vorstand verk\u00fcndeten Maximalziele \u2013 Schlie\u00dfung von drei Werken, betriebsbedingte K\u00fcndigungen, Senkung des Monatsentgelts um 10-20% \u2013 sind laut der Vereinbarung vom 20. Dezember abgewendet. 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